Wie traditionell gehalten fand auch dieses Jahr wieder am 1. Dezember das Adventswandern der DRK-Wasserwacht Dresden- Land statt. Dieses Mal hatten wir uns eine Wanderroute über den Schrammsteinweg in der Sächsischen Schweiz ausgesucht. Die Schrammsteine begeistern besonders wegen ihrer zerklüfteten Formenvielfalt.



Trotz dauerhaften Regens wollten 20 mutige Wandersleute jeder Altersgruppe den Weg über Leitern, Felskanten, Treppen und Engstellen zum Gipfel antreten. Nach einer Stunde Zugfahrt und dem Übersetzen mit der Fähre ging es von Postelwitz, wo es eher noch nach einem Regenschirmspaziergang aussah, los. Doch dank nachlassendem Regenschauer konnten die 450 Höhenmeter durch Matsch, über Eisstellen und rutschige Abhänge ohne größere Schwierigkeiten gut gemeistert werden. Das schlechte Wanderwetter rückten wir durch gute Stimmung einfach mal in den Hintergrund.



Nach 4 Stunden bergauf, bergab und wundervollen Aussichten gelangten wir gut geführt, aber über einige prekäre Umwege, in eine Boofe zum rasten. Der Mut und die Anstrengungen hatten sich gelohnt, denn jetzt wurden die Glühweinvorräte erwärmt und die Stollen angeschnitten, welche so mühsam hochgeschleppt wurden. Gestärkt und bester Laune nach all den Leckereien konnten wir also den langen Rückweg antreten, der zum Glück nicht so viele Treppen beinhaltete wir der Aufstieg. Auch, dass bei unserer Ankunft am Bahnhof der Zug gerade vor unserer Nase weggefahren war, konnte uns die Laune nicht mehr verderben. Wir improvisierten mit anderen mutigen Schlechtwetter Wanderern, denen es genauso erging und machten noch den letzten Glühwein warm, damit niemand in der einstündigen Wartezeit kalte Finger bekam.



Völlig erschöpft nach 8 Stunden Wandern wieder im Zug gelandet, trennten sich unsere Wasserwacht´ler auf dem Weg nach Hause ins gemütliche Bett. Nur einige, die wahrscheinlich noch nicht genug hatten, schlenderten noch über Dresdens Weihnachtsmärkte. Alles in allem war es dieses Jahr eine gut besuchte Adventswanderung, die bleibende Erinnerungen, oder bei manch einem auch bleibenden Muskelkater hinterlassen hat.

Danke dafür an Elke Henker, die als neue Vorsitzende super Organisationsarbeit geleistet hat.