Am Sonnabend, dem 30. Januar 2016, war es wieder soweit: Das Ereignis in unserem Verein, auf das sich jeder Rettungsschwimmer, ob jung oder alt, schon gefreut hatte, fand wieder statt. Wir führten unseren 23. Vergleichswettkampf im Rettungsschwimmen durch. Und um uns mit anderen Rettungsschwimmern freundschaftlich zu messen, haben wir alle Ortsgruppen aus nah und fern zu uns eingeladen. Dieser Einladung waren dann zehn Wasserwacht- bzw. DLRG-Ortsgruppen gefolgt, so dass wir zum Wettkampfabend 218 Schwimmer in unserer Schwimmhalle Radebeul als Gäste begrüßen durften.

Den weitesten Weg zu uns hatten dabei die Wasserwacht-Ortsgruppen aus Anklam (Vorpommern) und Sömmerda (Nordthüringen) zurückzulegen. Aber auch Weißwasser, Freital, Meißen und Dresden waren vertreten.
So ergab sich ein buntes Starterfeld aus 44 Mannschaften, das sich in fünf Altersklassen aufteilte. Die Mannschaften entsprachen dabei der gemischten Wertung. Jede Mannschaft musste der Fairness halber mit maximal sechs Teilnehmern starten, darunter mindestens zwei Frauen.


Nach der Eröffnungsrede unseres DRK - Kreisverbands - Geschäfts- führers, Herrn Frank Sipply, konnten wir um 18:15 Uhr mit den Wett- kämpfen pünktlich beginnen. Geschwommen wurde dann in sechs
speziellen Disziplinen, die sich sehr an dem Aufgabenprofil eines Rettungsschwimmers orientieren. Zum Aufwärmen begannen wir mit der 4-x-50-m-Lagenstaffel. Im Anschluss folgte die 4-x-50-m-Hindernisstaffel, bei der ein in der Mitte der Bahn versenkter Gymnastikreifen durchtaucht werden musste. Danach war die 2-x-50-m-Rettungsringstaffel an der Reihe. Hierbei hatte der Rettungsschwimmer seinen Partner unter Zuhilfenahme seines

Rettungsringes 50 Meter weit zu schleppen - natürlich auf Zeit. Dabei kam schon der eine oder andere Akteur ins Schwitzen, zumal unser Schwimm- becken wieder die übliche Wasser- temperatur von 29 °C aufwies -
der Radebeuler mag es eben warm. Zum Glück sorgte dann der vierte Wettkampf für etwas Entspannung. Diese Staffel ist traditionell ein nicht ganz ernstzunehmender Durchgang, bei dem der Spaß im Vordergrund stehen soll. Auch war die jährlich wechselnde Aufgabe wie immer vorher geheim, damit sich keiner vorbereiten kann. Umso lustiger war es, als die Teilnehmer mit einer einseitig geschwärzten Schwimmbrille und auf einem Schwimmbrett sitzend die 4 x 25 m zurücklegen mussten. Nach dieser kurzen Erholungspause ging es dann weiter mit der kombinierten Staffel über 4 x 50 m. Hier musste die Mannschaft beim Retten per Boje sowie beim Kleiderschwimmen, Streckentauchen und Sprint zeigen, was sie kann. Zum sechsten und letzten Durchgang waren bei der 4-x-25-m-Tauchringstaffel vier kleine Ringe tauchend auf der 25 Meter langen Bahn abwechselnd auszulegen und wieder einzusammeln.


Danach war es vollbracht. Gegen 22 Uhr endeten die Wettkämpfe. Zur Auf- lockerung folgte dann unsere obligatorische Riesenwelle, bei der wir das Becken wieder zum Überlaufen brachten. Im Anschluss sorgten wir uns
um das leibliche Wohl unserer Gäste. An unserem großen Büfett, zu dem jedes Vereinsmitglied etwas beigesteuert hat, konnten sich alle nach Herzenslust laben. Nach dieser ausgiebigen Stärkung kamen wir dann zur Siegerehrung. Aus sportlicher Sicht ging der Abend wie folgt aus: In der Wertung der Kinder belegte die Wasserwacht Weißwasser den 3. Platz, die DLRG Meißen den 2. Platz und unsere Kinder den 1. Platz. Das hatten wir selber so nicht erwartet. Umso größer war die Freude. In der Juniorenwertung wurde die Wasserwacht Freital II Dritter. Die DLRG aus Meißen holte sich den 2. Platz. Sieger wurde die Wasserwacht Freital I. In der Jugendwertung wurde die Wasserwacht Sömmerda Dritter. Den 2. Platz sicherte sich die Wasserwacht aus Dresden. Den 1. Platz erkämpfte sich die DLRG aus Meißen. In der heiß umkämpften Seniorenwertung schaffte es die Wasserwacht Dresden I auf den 3. Platz. Die Wasserwacht Weißwasser holte sich den 2. Platz und den Pokal für den 1. Platz heimste die DLRG Dresden I ein. Selbst in der sonst so ruhigen Senioren-Cup-Wertung ging es heiß her.

Die Studentische Wasserwacht Dresden schaffte es auf Platz 3. Die Wasserwacht Freital sicherte sich den 2. Platz. Und die Wasserwacht Dresden trug am Ende der Sieg davon. Nach der Siegerehrung
ging unser Wettkampfabend dann auch zu Ende.Wir hoffen, es hat allen Teilnehmern Spaß gemacht, und wir würden uns freuen, wenn sie nächstes Jahr wieder dabei sind. Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle auch bei unseren Sponsoren: Die Landesbühnen Sachsen, die Stadtwerke Elbtal, der Elbepark, Rewe und DM hatten uns bei unserem Wettkampf logistisch durch Verpflegung und Siegerpreise sowie finanziell unterstützt. Ein besonderes Dankeschön möchten wir auch an alle unsere Helfer richten. Dank eurer Hilfe als Salatmacher, Zeitnehmer, Wettkampfrichter, Helfer, an der Seltersbar, in der Küche, beim Einlass, im Wettkampfbüro, als Sprecher, als Pressebetreuung und als Organisator konnten wir einen reibungslosen Ablauf des Wettkampfes und eine hervorragende kulinarische Verpflegung aller Teilnehmer garantieren.



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